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Stadt Třebívlice (deutsch: Trieblitz)

Die Gemeinde Třebívlice liegt südlich des Böhmischen Mittelgebirges, im westlichen Teil vom Litoměřrice am Fluss Granátka. Die Gegend um Třebívlice erhielt sich seine Naturwerte und einen sehr besonderem ländlichen Stil. Für die Gegend traditionell ist der Obstanbau sowie die Weinberge. Im Mittelalter wurde hier schon Wein angebaut. Im 19. Jahrhundert gab es um Třebívlice rund 100 ha Weinberge. Zu Beginn des 20. Jahrhundert vernichtete die Reblaus die Weinberge. Im Jahr 2004 wurden zahlreiche Weinberge erneuert aufgebaut und zur Zeit bewirtschaftet das hiesige Schlossweingut 34 ha neu angelegte Weinberge.

Bis zur heutigen Zeit wird in der Umgebung der böhmische Granat (Pyrop) gegraben, ein rotes bis purpurrotes Mineral, aus welchem verschiedene Juwelen hergestellt werden. Bei Třebívlice wurde auch der bisher größte böhmische Granat gefunden, der sich in der Grünen Kammer in Dresden befindet.

Mit der Gemeinde Třebívlice ist auch der Name der Ulrike von Levetzow (1804-1899) verbunden, die auf dem Schloss hier 75 Jahre ihres Lebens verlebte und dort auch starb. Die letzte Ruhestätte fand sie im Familiengrab auf dem Friedhof bei der Kirche des Hl. Václav. Es ist die Geschichte der nicht erfüllten Liebe der 17 jährigen Ulrike und des zweiundsiebzigjährigen bedeutenden deutschen Dichters, Prosaiker, Dramatiker, Historiker, Politiker, aber auch Biologe und Geologe J.W.-Goethe (1749-1832).

In Třebívlice wurde im Rahmen des Projektes "Auf den Spuren der Zisterzienser vom Erzgebirge zu den erneuerten Weinbergen des Böhmischen Mittelgebirges" das Programm aus dem Ziel3 realisiert - ein Informationszentrum zur Unterstützung der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit zwischen der Tschechischen Republik und dem Freistaat Sachsen. Ein Objekt der früheren Schloss-Waschküche dient heute den Besuchern als ständige Exposition der Ulrike von Levetzow. Das Informationszentrum wurde feierlich am 12.06.2014 eröffnet. Besucher finden hier alle nötigen Informationen mittels geschulter Berater oder in Form von Videoprojektoren und außerdem zahlreiches Informationsmaterial.

Informationszentrum Třebívlice + ständige Exposition der Ulrike von Levetzow

Postanschrift:
Třebívlice 52
411 15 Třebívlice
Tschechien

Kontakt:
Telefon: +420 416 596 095
Mobil: +420 774 150 843
E-Mail: obec.trebivlice(at)tiscali.cz
Internet: www.trebivlice.integro.cz

Stadt Třebenice (deutsch: Trebnitz)

Die Stadt Třebenice liegt in einer schönen Landschaft am rechten Ufer des Flusses Modla, südlich in Böhmischen Mittelgebirge, ca. 6 km südwestlich der Stadt Lovosice. Über der Stadt erstreckt sich der Berg Košťálov und auf dem Gipfel sieht man die dominanten Reste der gleichnamigen Burg Košťálov. Die ersten Erwähnungen stammen aus dem Jahr 1227, als Třebenice als Marktdorf dem weiblichen Kloster des Hl. Georg, des Prager Hradschin, angehörte. Im weiteren Zeitraum verliefen durch Třebenice sehr dramatische geschichtliche Entwicklungen.

Auf dem Basaltfuße des Berges Košťálov wurde von jeher Wein angebaut und große Flächen von Obstgärten errichtet. Eine sehr lange Tradition hat das hiesige "Blütenfest" - weit bekannt und regelmäßig in der ersten Maihälfte als Naturfest veranstaltet. Neben Obstbäumen (Äpfel, Birnen, Aprikosen und Pflaumen) wurden hier auch Stachelbeere und Johannisbeere angepflanzt, aber auch verschiedene Gemüsearten. Im Jahr 1896 wurde hier der älteste Konservierungsbetrieb für die Verarbeitung von Obst in Nordböhmen errichtet, welcher nach dem Ende des 1. Weltkrieges die größte Obstfirma in der Tschechoslowakei war. In der Kriegszeit entstand hier eine weitere ähnliche Fabrik, ebenso auch eine Firma für Likörproduktion sowie mehrere Firmen für Obstexport. Nach dem Jahr 1989 erloschen die Firmen und so verkleinerte sich auch die Fläche der Obstgärten.

In der Stadt befindet sich das Museum des Böhmischen Granaten. Im oberen Teil der Stadt, links von der Hauptstraße, befindet sich die ursprüngliche Deutsche Lutherkirche, die im Jahr 1902 im Jugendstil erbaut wurde. Die Ausstellung handelt über die Förderung der Granaten und präsentiert zahlreiche Juwelen, die aus diesem typisch tschechischen Mineral hergestellt wurden (inkl. der Juwelen der Ulrike von Levetzov (das Original befindet sich im Museum der Stadt Most)). Die Exposition ergänzt die Sicht in die Geschichte der Stadt und Umgebung. Besucher sehen hier z.B. den drittgrößten Granaten, der auf diesem Gebiet gefunden wurde - er wiegt 2.642 g. Die Böhmischen Granate können die Besucher nicht nur besichtigen, sondern im "Granat-Sandhaufen" vor dem Museum aus selbst suchen.

Informationszentrum Třebenice

Postanschrift:
Paříkovo náměstí 16/8a
411 13 Třebenice (Gebäude des Stadtamtes)
Tschechien

Kontakt:
Telefon: +420 416 594 301
E-Mail: podatelna(at)mesto-trebenice.cz
Internet: www.mesto-trebenice.cz

Stadt Litoměřice (deutsch: Leitmeritz)

Die Stadt Litoměřice liegt in Nordböhmen (Bezirk Ústí nad Labem) auf dem Südhang des Böhmischen Mittelgebirges am rechten Ufer der Elbe an der Mündung des Flusses Ohře in die Elbe. Die Stadt gehört zu den bedeutenden Städten der Region, es leben hier rund 25.000 Menschen. Mit den Nachbarstädten Terezín, Bohušovice nad Ohří und Lovosice bilden sie hier ein Gebiet von ca. 40.000 Einwohnern. Die Region hat eines der wärmsten Klima in der Tschechischen Republik. An den umliegenden Hängen der Elbe wurde von je her Wein angelegt. Die natürliche Dominante der Stadt ist der Berg Radobýl auf der westlichen Seite.

Litoměřice gehört zu den ältesten tschechischen Städten. Die Stadt hat eine sehr alte Geschichte, die schon im frühen Mittelalter begann. In der Zeit der Přemysliden erbauten sie auf dem Domhügel eine Verwaltungsburg, darunter entstand im Mittelalter die Stadt. In einen Stadtteil gründete der tschechische Fürst Spytihněv II. (1033-1061) die Kirche des Hl. Stefan.

In den Jahren 2006-2011 wurden die Reste der Burg weitgehend saniert und zur Zeit ist hier die Exposition des tschechischen Weinbaues untergebracht.

Die historische Mitte der Stadt wurde im Jahr 1950 zum Denkmalschutzgebiet ernannt, dazu gehören gesamt 44 Straßen und neun Marktplätze.

Mit der Stadt Litoměřice ist auch der Name des bedeutenden tschechischen romantischen Dichters, aber auch Dramatiker und Reisenden, verbunden - Karel Hynek Mácha (1810-1836), sein Gedicht Máj gehört zu den am meisten herausgegebenen Büchern in der Tschechischen Republik.

Die fruchtbare Region am unteren Ufer der Flüsse Labe und Ohře, die in Litoměřice münden, werden poetisch als der "Garten Böhmens" genannt. Litoměřice gehört zu den bedeutenden tschechischen landwirtschaftlichen Zentren und der hiesige Obst- und Gemüseanbau ist auf hohem Niveau. Bei dem sehr warmen Klima sind auch vorzügliche Bedingungen für den Anbau von Wein gegeben. Im Mittelalter war Litoměřice nach Prag die zweit größte Weinstadt in Böhmen. Heute bearbeitet der Betrieb Klášterní vinné sklepy Litoměřice - Agrofrukt Kamýk rund 50 ha Weinberge. In der Stadt, auf der Straße in Richtung Česká Lípa, befindet sich der Zahrada Čech Litoměřice (der Garten Böhmens), wo regelmäßige Ausstellungen und Veranstaltungen stattfinden.

Informationszentrum Litoměřice

Postanschrift:
Mírové náměstí 15/7
412 01 Litoměřice-Město
Tschechien

Kontakt:
Telefon: +420 416 916 440
E-Mail: info(at)litomerice-info
Internet: www.litomerice-info.cz

Stadt Libochovice (deutsch: Libochowitz)

Die Stadt Libochovice liegt am linken Ufer des niederen Egerflusses. In Richtung Süden erhebt sich die Slaneranhöhe und im Westen grenzen die charakteristischen Hügel des Mittelgebirges die Gegend ab. Über der Stadt erstreckt sich die dominante Hausberg "Hazmburk" mit seiner gotischen Burg, die seit dem Jahr 1335 bis zum Jahr 1558 Stammsitz der Zajíc war. Nachdem die Zajícer die Burg verließen, verfiel sie langsam. Die Zeit der Romantik wurde die Stadt und die Burg oft von den tschechischen Dichtern Karel Hynek Mácha und Svatopluk Čech beschrieben.

Zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten gehört das Schloss, eines der bedeutendsten frühbarocken Bauwerke in der Tschechei. In den Jahren 1638-1690 wurde das Schloss vom Baumeister Antonio della Porta für den österreichischen Kaiser G. Diettrichstein erbaut. Im Jahre 1858 übernahm die Herrschaft der Libochovitzer Ehemann der ältesten Tochter des Fürsten Josef von Diettrichstein, Jan Bedřich Graf von Herberstein. In dessen Besitz war das Schloss bis zum Jahr 1945.

Zur Zeit befindet sich auf dem Schloss die klassische Interieur-Exposition, die einen Schnitt durch einzelne historische Stile vorstellt, über Spätrenaissance, Barock, bis zum Stil des 19. Jahrhundert. Es befinden sich wertvolle Sammlungen von Porzellan, Wand-Gobeline und Bilder in der Sammlung. Im repräsentativen und größten Jupitersaal finden verschiedene gesellschaftliche Veranstaltungen statt, u.a. Konzerte und Hochzeiten.

Beim Schloss befindet sich ein großer Park, bestehend aus einem französischem Garten mit regelmäßig geformten Holzarten und aus einem naturländlichen Park mit vielen dendrologischen Sehenswürdigkeiten.

Im Schloss Libochovice wurde am 18. Dezember 1789 der bedeutende tschechische Wissenschaftler, Physiologe und Mitgründer der Zytologie geboren, der Vorsteller der tschechischen Nationalen Wiederbelebung Jan Evangelista Purkyně, dessen Vater der Schlossverwalter war. An den ruhmreichen Wissenschaftler erinnert die Büste vor dem Schlosstor.

Ein weiteres Sakraldenkmal ist die Dechant - ursprünglich gotische Kirche Aller Heiligen, erbaut im Jahr 1541. Auf dem Altar kann man das wunderschönes Bild "Der tschechische Himmel" bewundern. Des weiteren gehören die sechs Statuen auf dem früheren Ufer unter dem Schloss, davon die älteste - der Hl. Václav aus dem Jahre 1715 und die Statue Kalvarie aus dem Jahre 1719 dazu.

Informationszentrum Libochovice

Postanschrift:
Městský úřad Libochovice, náměstí 5. května 48
411 17 Libochovice
Tschechien

Kontakt:
Telefon: +420 416 591 653
Mobil: +420 725 878 642
E-Mail: info(at)libochovice.cz
Internet: www.libochovice.cz

Velké a Malé Žernoseky (deutsch: Klein Zernosek) - "Porta Bohemica"

Hinter der Stadt Lovosice verläßt die Elbe die flache Landschaft des "Garten Böhmens" und durch den Felsendurchbruch, wofür man den Namen "Porta Bohemica" fand, tritt sie in das Böhmische Mittelgebirge. In älteren Quellen kan man lesen, dass diese eindruckvolle Landschaft als Žernosecká brána benannt wurde, nach den Gemeinden Malé und Velké Žernoseky, die sich auf beiden Seiten des Elbe-Ufers befinden.

Das erste mal wurde die Gemeinde Žernoseky im Jahr 1057 in der Gründungsliste der Leitmeritzer Kapitule genannt.

In dieser Gegend hat der Weinanbau und der Wein selbst eine sehr lange Tradition. Die Basis für die Entwicklung der Weinbauerei bereiteten am Anfang des Mittelalters die Mönchsorden, als die Mönche hier her aus deustchen Gebietes zogen. Um das Jahr 1140 hat Vladislav II (1140-1174) die premonstratenser Mönche vom Kloster Steinfeld am Rhein hier her berufen, sie sollten sich im Elbtal niederlassen und Weinberge anbauen. Im Jahr 1251 ging die Gemeinde in Hände des Zisterzienserorden aus dem Kloster Mariazell in Altzell bei Meisen. So wurde die Fläche der Weinberge bedeutend vergrößert, auf den meisten Hängen und in den Plänerkalkfelsen schafften sie große Weinkellereien.

Die Gemeinde Malé Žernoseky liegt, als einzige der Gemeinden der Mikroregion "Porta Bohemica" auf dem linken Ufer der Elbe 3,5 km nordöstlich von Lovosice an der Mündung des Milešauer Baches. Die Weinberge in Malé Žernoseky hatten am Ende des 19. Jahrhundert noch ein Ausmaß von 26 ha. Zur Zeit ist es gelungen, mit einigen kleineren Winzern rund 10 ha zu erneuern.

Die Gemeinde Velke Žernoseky liegt 6 km westlich von Litoměřice auf dem rechten Ufer der Elbe. Die Gemeinde liegt am Fuße der Elbehänge, die mit Weinbergen besetzt sind und in den Herbsttagen ähneln sie dem deutschen Rheingau. Žernosecké Weingut bewirtschaftet Weinberge vom gesamten Ausmaß 31 ha. Beide Gemeinden sind durch die Fähre Malé Žernoseky / Velké Žernoseky verbunden.

Informationszentrum Velké Žernoseky

Postanschrift:
Velké Žernoseky Nr. 42 (örtliche Bibliothek)
412 01 Litoměřice
Tschechien

Kontakt:
Telefon: +420 416 747 124
E-Mail: cpzernoseky(at)email.cz
Internet: www.velke-zernoseky.cz