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Stadt Kadaň (deutsch: Kaaden)

Kadaň - Kaaden, die frühere "königliche" Stadt, liegt im nordwestlichen Teil der Tschechischen Republik im Bezirk Ústí nad Labem auf dem linken Ufer des Flusses Ohře - Eger. Kadaň gehört zu den wichtigen kulturellen und touristischen Zentren der Region und hat ca. 18.000 Einwohner.

Die Geschichte der Stadt Kadaň ist eng mit dem Orden der Johanniter (Malteserritter) verbunden. Die erste schriftliche Erwähnung der Stadt stammt aus dem Jahr 1183, als Fürst Bedřich vom Stamm Přemyslovců eine Marktkolonie am Fluss Ohře dem Orden der Johanniter schenkte. In der ersten Hälfte des 13. Jahrhundert, in der Zeit der Regierung des tschechischen König Václav I. und seines Sohnes Přemysl Otakar II, wurde die Stadt zur Königsstadt erhoben. Erbaut wurden eine königliche Burg und ein Minoriten-Kloster mit der Kirche des Hl. Michael.

Nach dem verheerenden Brand im Jahr 1362 erlebte die Stadt unter der Herrschaft des Kaisers Karl IV. die Blütezeit. Die kirchliche und politische Entwicklung in Europa und in den tschechischen Ländern bestimmten die wechselvolle Geschichte der Stadt. Während des Dreißigjährigen Krieges (1618-1648) wurde Kadaň mehrmals von Soldaten geplündert und vernichtet. Im Jahr 1746 ereignete sich ein weiterer großer Stadtbrand.

Nach 1990 kam es zu großen Veränderungen; das historische Zentrum und viele Gebäude wurden rekonstruiert. Saniert wurden auch das Rathaus und der Rathausturm. Im Erdgeschoss entstanden Ausstellungsräume, wo heute regelmäßig Veranstaltungen stattfinden. Neben einer Galerie (seit dem Jahr 2002 Stadtgalerie Karel Havlíček) befindet sich unter dem Turm auch das Informationszentrum der Stadt Kadaň.

Zu den weiteren bedeutenden Kulturdenkmälern der Stadt gehört das Franziskanerkloster der Vierzehn Heiligen Helfer sowie die Pfarrkirche (Dekanat) Erhöhung des heiligen Kreuzes, das Elisabeth-Kloster mit der Kirche der Hl. Familie und der Hl. Elisabeth, die frühere Spitalkirche des Hl. Johann des Täufers, die Burg Kadaň, Barbakan (Vorburg) Saaz und Turm der Mikulovická brána sowie die Stadtbefestigung.

Informationszentrum Kadaň

Postanschrift:
Jana Švermy 7
432 01 Kadaň
Tschechien

Kontakt:
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Mobil: +420 725 763 497
E-Mail: infocentrum(at)mesto-kadan.cz
Internet: www.mesto-kadan.cz

Stadt Žatec (deutsch: Saaz)

Die Stadt Žatec befindet sich nordwestlich in der Tschechischen Republik im Bezirk Ústí nad Labem im Nieder-Egertal. Die erste schriftliche Erwähnung kann man in der Chronik des Dětmar Merseburger im Jahr 1004 finden und so gehört Žatec zu den ältesten Städten in Mitteleuropa. Weitere Informationen aus den 11.-13. Jahrhundert bestätigen die wachsende Bedeutung der Stadt. Im Jahr 1265 erteilte der König Přemysl Otakar II die Urkunde, die der Stadt bedeutende Privilegien erteilte.

Quelle der wirtschaftlichen Prosperität waren die Handwerke, Landwirtschaft und Handel. Später setzte sich Žatec als Zentrum des bekannten Hopfengebietes durch und eben Dank der Hopfenkonjunktur kam es im 19. Jahrhundert zur großen Modernisierung. Die historische Mitte der Stadt, im Jahr 1961 als Denkmalgebiet ernannt, bietet eine Reihe bedeutender Bauwerke mit verschiedenen Baustilen - von der Zeit der Romanischen bis zum Jugendstil. Im Denkmalgeschützten Gebiet befinden sich 550 Bauwerke verschiedener Baustile und vom Ausmaß her gehören sie zu den größten im Lande.

Zu den interessantesten Denkmälern, die einen Besuch wert sind, gehört das städtische Rathaus mit dem Turm (47 m), von wo ein sehr schöner Ausblich auf die Stadt und Umgebung möglich ist. Eine weiter Sehenswürdigkeit ist die Säule der Heiligen Dreifaltigkeit, ursprünglich erbaut als Schutz vor der Pest, erbaut am Ort der großen romanischen Basilika sowie die Judensynagoge, zweitgrößte in der Tschechei, als einer der Tore der Stadt und bis zu heutigen Tag erhalten das Kapuzinerkloster mit der Kirche der Krönung der Jungfrau Maria.

Die Geschichte der Region und der Stadt Žatec beeinflussten über mehr als 800 Jahre der Saazer Hopfen, der dank seiner Qualität und spezifischen Eigenschaften in der ganzen Welt bekannt wurde. Die Tradition des Hopfens und der Brauereien gaben den Grund zum neuen Viertel im Zentrum der Stadt, wo der Hopfen bearbeitet und gelagert wurde. Diese Zone der technischen Denkmäler kandidiert zur Zeit um die Eintragung auf die Liste der Denkmäler UNESCO. Das touristische Zentrum Hopfendóm und Biermuseum, www.chchp.cz, zeigt in Unterhaltung und lehrreicher Form die Geschichte und Gleichzeitigkeit der weltberühmten Region des Saazer Hopfens. Der Besuch eignet sich auch für Familien mit Kindern.

Informationszentrum Źatec

Postanschrift:
Náměstí Svobody 1 (Městský úřad Žatec)
438 24 Źatec
Tschechien

Kontakt:
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Mobil: +420 725 013 885 oder 777 634 051
E-Mail: infocentrum(at)mesto-zatec.cz
Internet: www.infozatec.cz